Was wir tun

Mit ihren vielfältigen Aktivitäten hat die Baudirektion praktisch überall im Kanton ihre Spuren hinterlassen. Was vor rund 200 Jahren im überkommunalen Strassen- und Wasserbauwesen seinen Anfang genommen hatte, umfasst inzwischen ein ganzes Paket von Zuständigkeiten. Wenn wir vom Bauen reden, meinen wir heute auch Schulhäuser und Spitäler. Und was den Wasserbau angeht, so gehört inzwischen auch die Wasserversorgung und -entsorgung dazu. Hier schliesst sich das gesamte Entsorgungswesen an, und von der Kehrichtverbrennung aus führt ein Pfad direkt zur Wärme- und Energieversorgung, ein anderer zum Deponiewesen. Zur Energiegewinnung wird wiederum Holz aus unseren Wäldern verwendet. Da erweist es sich als günstig, dass auch das Forstwesen zur Baudirektion gehört, und von da aus ist es nicht mehr weit zur Jagd- und Fischereiaufsicht.

Es liessen sich noch viele solche Stränge im Netzwerk der Zuständigkeiten der Baudirektion verfolgen. Zu erwähnen wäre beispielsweise der Zusammenhang zwischen der Raumplanung und der Entwicklung von Siedlungen und Verkehrswegen mit Rücksicht auf den Schutz unserer Landschaften und Wälder.

Die Tätigkeiten der Baudirektion lassen sich den folgenden vier Hauptthemen unterordnen: Planen, Bauen, Bewirtschaften und Erhalten. Eine feste Zuordnung dieser vier Themen zu den sechs Ämtern ist nur bedingt möglich. Die Schwerpunkte beim Planen und Erhalten setzt vor allem das Amt für Raumentwicklung, welchem auch die Archäologie und Denkmalpflege zugeordnet ist. Mit dem Bauen befasst sich ausser dem Hoch- und dem Tiefbauamt auch das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. Und ins Bewirtschaften teilen sich das Immobilienamt und das Amt für Landschaft und Natur, zu welchem u.a. die Landwirtschaft gehört. Die Baudirektion ist ein Ganzes, ein vielfältiges Ganzes wie der Kanton Zürich selbst.

Planen, Bauen, Bewirtschaften und Erhalten – diese vier Grundtätigkeiten sind auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet: einen nachhaltig attraktiven Kanton Zürich zu schaffen!