Probebetrieb eBaugesucheZH mit erfreulicher Bilanz

05.09.2018 - Mitteilung

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eBaugesucheZH mit Projektleiter Samuel Zuber.

Ende August wurde die neu entwickelte elektronische Baugesuchseingabe im Rahmen eines zweitägigen Probebetriebs funktional getestet. Rund zwanzig Personen haben in der Rolle des Gesuchstellers mit grossem Engagement die Bedienbarkeit der Probeapplikation eBaugesucheZH geprüft und bewertet. Das Projektteam sammelte wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse, um die Webapplikation weiter zu entwickeln, und schloss den Probebetrieb mit einem positiven Fazit ab.  

Ist die bis dato entwickelte Lösung der digitalen Baugesuchseingabe für den Gesuchsteller praktikabel, nützlich und wünschenswert? Diese Fragestellung stand im Zentrum des zweitägigen Probebetriebs im Projekt eBaugesucheZH, der Ende August stattgefunden hat. Teilgenommen haben rund zwanzig Personen: Projektleiter und Architekten grösserer Generalunternehmungen und des Hochbauamts, ein Vertreter des Hauseigentümerverbandes sowie Mitarbeitende der Bauverwaltung und Ingenieure aus den sieben Pilotgemeinden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfassten eigene, unterschiedlich komplexe Baugesuche im bereitgestellten Testsystem. Sie spielten die Module der elektronischen Baugesuchseingabe chronologisch durch und bewerteten diese nach formalen, technischen und inhaltlichen Kriterien.

Das Fazit der Testpersonen zur Bedienbarkeit der elektronischen Baugesuchseingabe ist insgesamt positiv ausgefallen, die Stossrichtung stimmt. Lücken und Redundanzen wurden identifiziert und ausführlich dokumentiert, mit dem Ziel, den Nutzen und Mehrwert von eBaugesucheZH für die Anwender weiter zu optimieren. Besonders durch die Tatsache, dass die Nutzerperspektiven sehr vielfältig und Baugesuche für Kleinstbauten bis zu hochkomplexen Bauvorhaben vertreten waren, erfolgte in der Schlussdiskussion ein reger Austausch von persönlichen Erfahrungen und Denkanstössen.

Die nächsten Schritte im Projekt

Die Erkenntnisse aus dem Probebetrieb werden analysiert, ausgewertet und fliessen in die Weiterentwicklung der Webapplikation ein. Bis Ende 2018 soll die Plattform finalisiert und im Frühling 2019 in den Pilotgemeinden Aesch, Aeugst am Albis, Dübendorf, Pfäffikon, Richterswil und den Städten Zürich und Winterthur getestet und eingeführt werden. Zeitgleich werden die Schnittstellen zu den Bausoftware-Programmen implementiert, damit die Anbindung der kommunalen und kantonalen Geschäftskontrollen an die Plattform bis zum Pilotbetrieb gewährleistet werden kann.

Das Projektteam bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden für die freiwillige Teilnahme am Probebetrieb, für ihr Interesse und Engagement und die wertvollen Gespräche.

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